Weihnachts- und Neujahrsgrüsse

Ich wünsche euch allen

FROHE WEIHNACHTEN und ein GLÜCKLICHES NEUES JAHR 2020

In Japan gibt es das Sprichwort:

„ichi-go / ichi-e“

was man mit „ein Treffen / eine Chance“ übersetzen kann.

Die hochschwingende Idee hinter diesem Sprichwort ist, dass wir jedes, auch zufälliges Treffen bewusst gestalten und uns so eine einmalige Chance schaffen, denn dieser spezielle Moment ist einzigartig und wird es nicht mehr geben.

Das Sprichwort lehrt uns, jeden Augenblick bewusst wahrzunehmen.

In diesem Sinne – alles Gute fürs neue Jahr!

Edith Heidmeyer

Krankheiten – was sie bedeuten, wie sie uns helfen



Meine Lieben,

heute möchte ich mit euch eine Sichtweise teilen, die dazu beitragen kann, besser mit der Krankheit umzugehen.

In meiner Praxis geht es vorwiegend auch darum, meine Patienten zu einem größeren Verständnis der Lernaufgaben zu führen, denn das sind die Krankheiten auch.

Im Leben gibt es kein „entweder-oder“, sondern meistens ein „sowohl-als auch“. Krankheiten können ein Spiegel unbewusster Themen sein, die wir dank den Symptomen auch besser verstehen und bearbeiten können.

  1. Wir leben in einer polaren Welt. Alles zeigt sich im menschlichen Leben in zwei Polen. Die Pole der Polarität gehören immer und auf jeden Fall zusammen. Der eine Pol bedingt den anderen Pol und der andere Pol bedingt = erzwingt genauso den einen Pol. Die Pole können gar nicht ohne einander „leben“, denn dieser Wechsel erzeugt das Leben.
  2. In dem Sinne ist Gesundheit niemals von Krankheit zu trennen. Gesundheit können wir nur erreichen, wenn wir die Krankheit auch annehmen.

Das Leben ist der rhythmische Wechsel von Gesundheit und Krankheit. Versuchen wir das Schicksal auszutricksen und nur gesund zu sein, kriegen wir – vielleicht erst nach vielen Jahren – dafür aber eine gesalzene Rechnung.

  1. Wenn das so ist, dann ist die einfachste Lösung „Demut“: Wir akzeptieren die Krankheit als Bestandteil unseres Lebens, lernen, mit ihr zu leben und von ihr zu lernen.
  2. Die Krankheit bringt uns eine Botschaft, eine Information darüber, welche Aufgaben wir in unserem Leben zu erledigen haben / welche Aufgaben wir versäumt haben, die aber gelöst werden müssen.

Die Krankheit ist sozusagen ein „Informationsträger“.

Die Krankheit zeigt uns lediglich: „Hör mal, da hast Du etwas übersehen. Die und die Aufgabe hast Du nicht gemacht. Machst Du sie bitte?“

Wenn wir die Krankheit deuten können, zu deuten lernen, dann zeigt sie uns eindeutig, was die Aufgabe ist.

Wenn wir diese Hilfe annehmen, der Krankheit zuhören und die uns gestellte Aufgabe doch machen, wird die Krankheit zum HELFER, PARTNER von uns. Ein Helfer, der uns zeigt: Nicht hierhin, sondern dahin!

  1. Folglich werden wir dann krank, wenn wir etwas übersehen haben = wenn wir die Krankheit als „Erinnerungsfaktor“ brauchen.
  2. Wie erkennen wir die in der Krankheit steckende Aufgabe = wie deuten wir unsere Krankheit?

a) Wann ist sie aufgetreten, was ist passiert, wonach?

b) Wozu zwingt uns die Krankheit?

c) Woran hindert uns die Krankheit?

d) Redewendungen, die Sprache ist hilfreich. (siehe auch „Krankheit als Symbol“ von Dr. Rüdiger Dahlke)     

e) Die Funktion der Organe, Körperteile sind sehr informativ: Welche Prinzipien stecken dahinter?

  • In dem Sinne können wir selber die Verantwortung für unsere Krankheit / Krankheitsbilder annehmen und sie bearbeiten.

Vorteil: Wir sind imstande uns wieder gesund zu machen.  Wir können unser Leben selbst in die Hand nehmen. Wir haben unsere Krankheit, Gesundheit, sogar unser Schicksal selbst in die Hand genommen.

Dies bedeutet nicht, dass wir ohne Hilfe auskommen müssen.

Je nach Schweregrad der Krankheit empfehle ich medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen.